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Erik Leuthäuser - in the land of Oo-Bla-Dee

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Format: CD
Kat Nr.: MR874582
Barcode: 4260054555826
VÖ. Deutschland: 4.12.2015
Genre: Jazz

Kurzübersicht

1. Confirmation (Charlie Parker/Erik Leuthäuser)
2. All of Me (Gerald Marks/Erik Leuthäuser)
3. In Walked Bud (Thelonious Monk/Erik Leuthäuser)
4. Misterioso (Thelonious Monk)
5. Our Place (Frank's Place) -das in Klammern gehört zum Namen!
(Erik Leuthäuser)
6. Days of Wine and Roses (Henry Mancini/Johnny Mercer)
7. Sweet Sue, Just You (Victor Young/ Will J. Harris)
8. There's a Small Hotel (Richard Rodgers/Lorenz Hart)
9. It Could Happen to You (Jimmy Van Heusen/Johnny Burke)
10. Moose the Mooche (Charlie Parker/Erik Leuthäuser)
11. St. Thomas (Sonny Rollins/Carl Wolff/Erik Leuthäuser)
12. Im Land von Oo-Bla-Dee (Mary Lou Williams/Erik Leuthäuser)
13. Ornithology (Benny Harris/Charlie Parker/Erik Leuthäuser)
14. I Was Telling Him but Now I Cry Alone (Betty Carter Medley) -das in Klammern gehört zum Namen (Morris Charlap/Don George/Burt Bacharach/Hal David)
15. September in the Rain (Harry Warren/Al Dubin)
16. Careless (Lew Qualding/Eddy Howard/Dick Jergens)
17. Wave (Antonio Carlos Jobim)
18. Yardbird Suite (Charlie Parker/Erik Leuthäuser)

1., 2., 3., 9., 10., 11. 12., 13., 18.: Erik Leuthäuser Trio
Silke Krause/piano, Lars Födisch/double bass, Erik Leuthäuser/vocals
4., 5., 6., 7., 8., 14., 15., 16., 17.: trioKAIT feat. Erik Leuthäuser
Kait Dunton/piano, Cooper Appelt/electric bass, Jake Reed/drums, Erik Leuthäuser/vocals
Gastmusiker/guest musicians:
9., 10., 13.: Malte Schiller/tenor saxophone
9.: Bill Petry/trumpet

Details

„Ein Merkmal von Jazzgesang kann neben Scat, also dem Improvisieren mit Silben und Sounds auch "Vocalese" sein: Das Singen von Instrumentalsoli mit eigenem, häufig witzigem Text. Das gab es bisher meist auf Englisch. Deshalb dachten wir uns: Mensch, dann machen wir das Ganze doch einfach auf Deutsch. Und so entstanden deutsche Betextungen zu Soli von Charlie Parker, Chet Baker, Sonny Rollins, Charlie Rouse und Co.“, so Erik Leuthäuser selbst im Booklet-Text seines Debütalbums In the Land of Oo-Bla-Dee.

Der hier mit solch unspektakulären Worten sein Erstlingswerk umreißt, darf sich in aller Bescheidenheit als wahres Ausnahmetalent seiner Zunft vorstellen lassen.

Erik Leuthäuser, 19 Jahre jung, geboren im sächsischen Freital nahe Dresden macht eigentlich schon immer Musik und ist bereits als Kind dem Jazz verfallen. So etwas gibt es! (Zum Glück für ihn selbst und zum Glück für all jene, die mit ihm arbeiten und die ihm zuhören dürfen...)
Bereits seit 2012 ist er Sänger der Dresden Big Band und gewinnt mit dieser den Skoda-Jazzpreis beim Bundeswettbewerb „Jugend Jazzt“. Er ist seit dieser Zeit mit der eigenen Band und mit zahlreichen anderen Ensembles auf Konzertreisen unterwegs. Seit Januar ist er außerdem Sänger des Bundesjazzorchesters und besteht im Frühjahr des gleichen Jahres die Aufnahmeprüfungen für Jazz/Gesang gleich an vier Hochschulen – der in Dresden, Mannheim, Köln und Weimar. Im September 2014 nimmt er dann sein Studium bei Michael Schiefel und Jeff Cascaro in Weimar auf...

Und jetzt also sein Debütalbum In the Land of Oo-Bla-Dee!

In the Land of Oo-Bla-Dee begegnen wir 18 Songs aus zwei musikalischen Welten, die dennoch vieles gemein haben - gespielt von zwei unterschiedlichen Ensembles in denen Erik Leuthäuser als bemerkenswerter Vokalist stets das Steuer in Händen hält.
Zum einen sind da 9 Bebop Kompositionen und Soli seiner Jazz-Heroes mit deutschen Vocalese-Texten, geschrieben von Erik Leuthäuser. Daneben fügen sich 9 Standards, Arrangements und Eigenkompositionen in Zusammenarbeit mit dem trioKAIT aus Los Angeles mühelos in das Gesamtbild ein.

Und ganz nebenbei versteht es der junge Künstler schon vor dem Hören des ersten Tons Neugier zu wecken. Wenn er Einblick in die Entstehung seines Erstlings gewährt und ganz locker über seine Motivation zu einzelnen Stücken und zur Namensgebung des Albums spricht:

„Ich hab angefangen aus Spaß die deutschen Vocalese-Texte zu Bebop Stücken zu schreiben und mit meiner kleinen Rhythmus Gruppe (Silke Krause und Lars Födisch) fand ich Musiker, die ebenso Lust auf solche Musik hatten. Die Stücke mit dem amerikanischen trioKAIT kamen anders zustande. Ich traf Kait, die Pianistin, vor zwei Jahren durch Zufall auf ihrem Konzert im b-flat in Berlin und bei der anschließenden Session spielten wir gemeinsam. Daraus hat sich, dann wieder ein Jahr später, diese Aufnahme ergeben...

Es gibt ganz viele persönliche Bezüge bei meinem Album! Ich habe ja alle deutschen Vocalese-Texte geschrieben und in denen geht es hauptsächlich um meine Lieblingsmusik, Lieblingskünstler, deren Leben und Schaffen, aber auch um meinen eigenen ganz persönlichen Alltag als Schüler und Musikstudent. 
Auch bei den Stücken mit dem trioKAIT gibt es Bezüge zu mir: Insbesondere bei meiner Eigenkomposition "Our Place (Frank's Place)" oder bei "I Was Telling Him but Now I Cry Alone (Betty Carter Medley)". Bei letzterem Lied hab ich zwei unbekannte Stücke, die Betty Carter ganz fantastisch gesungen hat, verbunden, da sie textlich perfekt zusammenpassen.

Der Titel des Albums "In the Land of Oo-Bla-Dee" ist ein Stück von der Jazzpianistin Mary Lou Williams und ich hab es für das Album auf Deutsch übersetzt. Die Idee diesen Titel als Albumtitel zu nehmen kam unserem Kontrabassisten Lars. Und mir hat der Name sofort gefallen. Zum einen, weil meine Musik und insbesondere die deutschen Vocalese-Texte zu den Bebop-Stücken ziemlich "freakmäßig" wirken, wie von einer anderen Welt, einem unbekannten Land. Tatsächlich hat vor mir, so weit ich weiß, bisher niemand solche Texte auf Deutsch geschrieben. Und zum anderen ist "Oo-Bla-Dee" ja sozusagen eine Scat-Phrase beim vokalen Improvisieren. Und mir war beim Album das Improvisieren sehr wichtig. Das macht mir am meisten Spaß - ich singe auf der CD, glaube ich, ganze 10 Chorusse...!“

Erik Leuthäuser betritt mit In the Land of Oo-Bla-Dee tatsächlich Neuland und fegt wie frischer Wind durch die Gefilde des vokalen Jazz – mit Texten aus dem Hier und Jetzt und einer Stimme, die ein gewaltiges Potential hat!
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